Welches sind deine Energiefresser und Sicherheitsräuber?

Ängste können uns oft im Wege stehen. Sie halten uns davon ab, Dinge zu tun, die wir eigentlich gerne machen möchten. In diesem Artikel stelle ich dir eine einfache Übung vor, wie du Ängste loslassen kannst.

Ängste können verhindern, dass du dir beispielsweise eine neue Stelle suchst oder dich von deinem Partner trennst. Ängste können machen, dass wir uns zuhause verstecken oder etwas Wichtiges verschweigen.

Mit unseren Ängsten können wir auch unseren Kindern im Wege stehen und sie in ihrer Entwicklung einengen. Für einen guten Start ins Leben brauchen sie Freiräume, doch genau diese können unsere Ängste einschränken. Dazu ist es möglich, dass die Eltern ihre Ängste auf ihre Kinder übertragen.

Wir schauen nicht gerne dorthin, wo unsere Schatten sind. Doch was im Schatten bleibt, wird sich nicht auflösen können. Darum ist es so wichtig richtig hinzusehen und zu verstehen, was uns die Angst gerne sagen möchte. Sind wir erst einmal in der Kontakt mit der Angst, ist sie oft schon ein bisschen weniger unheimlich.

Jedes Mal, wenn es dir gelingt einer Angst zu begegnen, wirst du stärker und es gelingt dir besser, dich weiterer Ängste anzunehmen. Ängste loslassen ist ein unglaublich befreiender Akt.

Möchtest du auch in stressigen Situationen Ruhe bewahren können?

Diese 3 einfachen Schritte werden dir dabei helfen

Mutig zu sein bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern Dinge trotz der Angst zu tun.

Und schon geht es los mit der Übung

Stelle dir folgende Fragen:

Welches ist deine grösste Angst? Wovon hält dich die Angst ab?

Spürst du diese Angst in deinem Körper? Wo genau spürst du sie? Siehst du vielleicht auch eine Farbe dazu oder nimmst mit deinen weiteren Sinnen etwas wahr? Beschreibe möglichst genau, was du empfindest.

Erscheint ein Bild, welches diese Angst mit einer Geschichte aus der Vergangenheit verbindet?

Wenn es die Angst nur gut mit dir meint – was möchte sie dir ermöglichen oder wovor möchte sie dich beschützen?

Gibt es eine Alternative, die du deiner Angst anbieten könntest, damit sie dich nicht mehr beschützen muss?

Wie lasse ich meine Angst los

Wenn du magst, kannst du diese Alternative nun in einem Abschiedsbrief an deine Angst niederschreiben. Rede deine Angst direkt an. Also beispielsweise: 

“Liebe Angst davor verlassen zu werden,

vielen Dank, dass du mich jahrelang begleitet und davor beschützt hast mich zum Affen zu machen, doch nun bin ich schon gross und kann gut für mich selbst sorgen. Ich habe eine wundervolle Familie und tolle Freunde, die immer für mich da sind, auch wenn ich mich nicht immer vorbildlich verhalten werde. Auf sie kann ich mich jederzeit verlassen.

Du darfst nun also weiterziehen und dir jemand Neues suchen zum Beschützen oder in den Ruhestand gehen. Ich komme nun alleine zurecht.

Vielen Dank für deinen Einsatz.
Herzlich,
Deine Goni”

Wie ist es dir ergangen mit deinem Abschiedsbrief? Oder war dieser vielleicht gar nicht mehr nötig, weil sich die Angst schon abgeschwächt hast, als du ihren Nutzen erkannt hast? 

Gelassen bleiben als Mama

Ja, ich möchte mit meinen Kindern auch in stressigen Situationen ruhiger bleiben.

Du bist dabei

Ja, ich möchte mit meinen Kindern auch in stressigen Situationen ruhiger bleiben.

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Ja, ich möchtemehr Energie für meinen Mama-Alltag!

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