Ich kenne keine Mama, die nicht manchmal gestresst wäre.

Und das ist völlig normal und darf auch so sein. Entspannt Mutter Sein klappt halt nicht immer.

Es gibt viel zu tun; für die Kinder da sein, um den Haushalt kümmern, den Job gut machen und eine liebevolle Partnerin zu sein.

Doch schaffen wir Mamas es auch, uns zusätzlich noch weiter stressen zu lassen. Es gibt drei Worte, die uns das Leben besonders schwer machen. Hier lohnt es sich genauer hinzuschauen, wenn du dir einen entspannteren Alltag mit deinen Kindern wünschst.

Bringt mir Entspannt Mutter Sein was?

Vielleicht fragst du dich, ob es sich denn überhaupt lohnt als Mutter gelassen zu sein.

Auf jeden Fall!

Deine Gelassenheit überträgt sich auf deine Kinder, deinen Partner und dein sonstiges Umfeld. Das bringt dir schon mega viel, denn so brauchst du weniger Energie, um dich abzugrenzen und die Kinder durch schwierige Situationen zu begleiten.

Lebe deinen Kindern vor, wie du es schaffst dich in anspruchsvollen Situationen zu beruhigen. Da Kinder hauptsächlich durch das Kopieren und Abschauen von Verhaltensweisen lernen, werden sie sich diese Fähigkeit auch aneignen können. So werden sie in Zukunft Konflikten und Herausforderungen konstruktiver begegnen können (nicht Morgen, aber irgendwann, wenn sie grösser sind).

Möchtest du auch in stressigen Situationen Ruhe bewahren können?

Diese 3 einfachen Schritte werden dir dabei helfen

Wichtig ist, dass das Entspannt Sein echt ist. Brodelt es in deinem Inneren und du versuchst krampfhaft ruhig zu bleiben, werden deine Kinder es merken. Für deine Kinder sendest du so unklare Signale, was sie verunsichert. Sie werden eine Möglichkeit finden müssen, um mit dieser Verunsicherung umzugehen, dies geht durch Angriff, Passivität oder Flucht. Verunsicherte Kinder werden sich höchstwahrscheinlich nicht so verhalten, wie du es dir erhoffst. 

Habe ich dich vom Entspannt Mutter Sein überzeugt? Aber warum ist das so schwer?

Doch trotzdem gelingt es so schlecht entspannt zu bleiben

Jeder Mama begegnen unterschiedliche Gründe, warum es ihr schwer fällt entspannt Mutter zu sein. Was jedoch den meisten von uns gemeinsam ist, dass wir extrem hohe Ansprüche an uns selbst haben und zusätzlich Erwartungen von Aussen an uns herangetragen werden.

Mütter sehen sich den unterschiedlichsten Ansprüchen ausgesetzt, welche dafür sorgen, dass sie sie sich grossen Druck und Stress machen. Diese Anspannung wirkt sich auf den ganzen Tagesablauf aus. Denn ist die Mama angespannt, sind es die Kinder auch. Angespannte Kinder werden sich mehr ärgern, mehr streiten und weniger kooperieren können. Dies führt am Ende zu einer genervten Mutter.

Doch woher kommen diese Ansprüche?

Wir Mamas möchten gerne gute oder vielleicht sogar perfekte Mütter sein. Wir wollen unseren Kindern die beste Kindheit bieten, sie fördern, Kind sein lassen, für ihre Gesundheit sorgen und die besten Grundlagen schaffen, damit aus ihnen selbstbewusste, starke Persönlichkeiten heranwachsen. 

Bei all den vielen Möglichkeiten kann es hingegen schwer fallen das für uns passende herauszusuchen. Es beginnt schon in der Schwangerschaft und mit der Geburt des Kindes sollen wir plötzlich wissen, was nun das Richtige und Beste für das Kind ist.

welche windel soll ich wählen?

Sind Wegwerfwindeln noch vertretbar oder müssen Stoffwindeln besorgt werden? Gibt das nicht wahnsinnig viel zu tun? Oder soll das Kind gleich windelfrei aufwachsen? Hat man sich erst mal für eine Version entschieden, bleibt die Frage nach einer Windel- oder Abhaltetöpfchenmarke.

Sind endlich alle Entscheidungen getroffen meldet sich auch noch das Umfeld dazu. Die Freundin hat dieses tolle Windelabo abgeschlossen, wär das nicht auch was für euch? Die Oma findet windelfrei einen völligen Blödsinn, schliesslich haben sie auch alle Kinder mit Stoffwindeln gross bekommen.

Meist beginnt es schon in der Schwangerschaft, dass gut gemeinte Ratschläge von allen Seiten auf uns einrieseln. Nicht immer ist es einfach, sich da abzugrenzen.

Und einfacher wird es nach der Entscheidung nach den richtigen Windeln nicht.

Mama nicht die Nerven - zum im Text einfügen

Das Bild der guten Mutter

Was macht in deinen Augen eine gute Mutter aus?

Könntest du das ganz genau erklären oder bist du möglicherweise selbst gar nicht so sicher?

Oft sind wir uns gar nicht so sehr bewusst, wie eigentlich unser persönliches Bild einer guten Mutter aussieht. Es kann darin Widersprüche geben und veraltete Vorstellungen, die wir übernommen haben, uns aber gar nicht mehr entsprechen.

Dies können die unterschiedlichsten Fähigkeiten und Fertigkeiten sein. Eine Mutter muss immer für ihre Kinder da sein, sie soll verständnis- und liebevoll sein. Auch soll sie möglichst rasch nach der Geburt wieder einen sexy Körper haben und Zeit für ihren Partner haben. Der Haushalt soll perfekt geführt sein und ihren Job darf sie nicht vernachlässigen. Mamas müssen dazu auch gut für sich selbst schauen und sich Zeit für sich nehmen.

So utopisch diese Ausführung auch klingen mag. Viele Mütter haben irgendwo in ihrem Innersten doch die Vorstellung, sie müssten diesen Ansprüchen genügen. Darin verbirgen sich auch die Worte, welche Mamas das Leben erschweren. Hast du sie entdeckt?

Eine gute Mama soll, muss, aber darf nicht

Was glaubst du, was du alles solltest?

perfekte mutter
Soll so die perfekte Mutter aussehen?

Solltest du immer frisch Kochen? Sollst du immer hübsch aussehen?

Vielleicht müsstest du manchmal sogar gegensätzliche Dinge tun.

Darfst du den Streit zwischen deinen Kindern schlichten oder musst du sie versuchen lassen diesen selbst zu lösen? Musst du so lange wie möglich stillen oder sollst du wieder voll arbeiten?

Entspannt Mutter Sein erschwert sich stark durch solche Ansprüche. Besonders, wenn die verschiedenen Erwartungen schlecht vereinbar sind. Müssen, dürfen, sollen – diese Worte beinhalten Regeln, welche uns unumstösslich scheinen. Doch eigentlich müssen, dürfen und sollen wir ziemlich wenig.

Klar sorgen wir uns Eltern dafür, dass unseren Kindern nichts geschieht und kümmern uns um ihr psychisches und physisches Wohlbefinden. Doch darüber hinaus ist praktisch keine Regel in Stein gemeisselt.

Solche Regeln leiten uns durch unseren Alltag und erzeugen Druck. Von diesem Druck können wir einiges abbauen, wenn wir diese Regeln hinterfragen und nur die behalten, welche für uns tatsächlich Sinn machen.

Die Sache mit der freien Entscheidung

Durch den Dschungel all der Erwartungen, welche von uns, dem Umfeld und der Gesellschaft an uns getragen werden, versuchen wir unseren Weg zu finden. Dabei ist es schwierig zu erkennen, ob es denn überhaupt mein persönlicher Weg ist und wie er beeinflusst wurde.

Tragemama

Entgegen dessen, was man oft liest, ist es nicht möglich völlig frei seinen eigenen Weg zu wählen. Wir werden immer beeinflusst sein von unseren Erfahrungen, der Gesellschaft und unserem Umfeld. So können wir unser Mutterbild nicht völlig frei wählen oder von einem Tag auf den anderen alles “sollen, müssen und dürfen” ablegen, aber wir können mitbestimmen wie wir damit umgehen. 

Mach dir darum keinen zusätzlichen Druck damit, dass du nichts mehr “sollen”, “müssen” oder “dürfen” solltest. Aber frag dich öfter mal: Muss es wirklich? Viel entspannter wird es, wenn du “so muss das sein.” in “wir schauen, wie es für uns alle passen kann.” veränderst.

Mut zur Lücke kann hier Wunder vollbringen. Es ist nur menschlich, auch mal was zu vergessen. Die Kleider dürfen ruhig auch mal schmutzig sein, das zeugt nur davon, dass ihr was erlebt habt.

Gelassen bleiben als Mama

Ja, ich möchte mit meinen Kindern auch in stressigen Situationen ruhiger bleiben.

Du bist dabei

Ja, ich möchte mit meinen Kindern auch in stressigen Situationen ruhiger bleiben.

Du bist dabei

Ja, ich möchtemehr Energie für meinen Mama-Alltag!

Du bist dabei

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