Möchtest du eine glückliche Mutter sein und ein glückliches Kind haben?

Klar, wer möchte das denn nicht!

Aber so einfach scheint das gar nicht immer zu sein. Oft sind wir müde oder genervt und genau dann macht das Kind überhaupt nicht, was wir uns vorstellen und am Ende ist keiner mehr glücklich.

Manchmal könnte man sich dann zu dem Gedanken hinreissen lassen, dass alle glücklicher wären, wenn sich dein Kind nur ein bisschen mehr so verhalten würde, wie du das gerne möchtest und dazu etwas dankbarer wäre.

kinder sind unsere allerschönsten spiegel

Was wir für unsere Kinder möchten

Natürlich möchten wir alle, dass unsere Kinder glücklich sind. Denn wir lieben sie so sehr und wir möchten ihnen den besten Start ins Leben ermöglichen. Sie sollen stark sein und Herausforderungen meistern, sie sollen stabile Beziehungen führen können, erfolgreich sein und bei guter geistiger und körperlicher Gesundheit sein.

Im Dschungel von Erziehungsratgebern und Elternschaftsbüchern gibt es eine unglaubliche Menge an Techniken, Tipps und Tricks wie dies erreicht werden kann. Dabei kann manchmal vergessen gehen, worum es uns eigentlich immer geht; wir möchten ein glückliches Kind haben und selbst auch glücklich sein.

Was kommt aber zuerst? Wird die Mutter glücklich, wenn sie ein glückliches Kind hat oder bewirkt eine glückliche Mutter ein glückliches Kind?

Möchtest du auch in stressigen Situationen Ruhe bewahren können?

Diese 3 einfachen Schritte werden dir dabei helfen

Glückliche Mutter – glückliches Kind

Da Kinder hauptsächlich durch Nachmachen lernen ist die Antwort auf die Frage relativ simpel. Wir leben den Kindern vor, wie wir mit unserer Situation, unserem Umfeld und und Herausforderungen umgehen.

Hat die Mutter eine positive Art Dinge anzugehen und sieht öfter das Gute, dann wird das Kind dies ebenfalls lernen. Auch werden die besten Erziehungstipps und -techniken nicht funktionieren, wenn Mama am Ende ihrer Kräfte ist und keine Nerven mehr hat.

Darum ist es so wahnsinnig wichtig, dass wir Mamas gut zu uns schauen, Techniken finden, mit denen wir Energie tanken können und wie wir in Notsituationen Ruhe bewahren können.

Was macht eine glückliche Mutter und ein glückliches Kind aus?

glückliche mutter - glückliches kind

Eine glückliche Mutter:

  • Schaut gut zu sich selbst
  • Ist meist zufrieden mit sich und ihrem Verhalten
  • Vergibt sich und anderen Fehlern
  • Lernt aus Fehlern
  • Weiss, dass sie Einfluss darauf hat, wie sie sich fühlt und übernimmt auch die Verantwortung dafür
  • Ist Lösungsorientiert
  • Nimmt die Dinge an, welche sie nicht verändern kann
  • Und verändert die Dinge, worauf sie einen Einfluss hat
  • Ist realistische Optimistin
  • Sieht Sinn in ihrem Tun und Handeln
  • Pflegt Beziehungen und nimmt Unterstützung an

Ein glückliches Kind:

  • wird viele Eigenschaften der glücklichen Mutter abschauen, verinnerlichen und selbst anwenden können
  • Hat von klein auf einen guten Umgang mit seinen Gefühlen gelernt, indem es in seinen kleinen und grossene Emotionen begleitet wurde
  • Weiss, dass es bedingungslos geliebt wird
  • Fühlt sich ok, so wie es ist
  • Hat ein gesundes Urvertrauen
  • Ist selbständig
  • Liebt es zu entdecken und zu lernen
  • Kooperiert mit seinen Eltern

5 Dinge für eine glückliche Mutter und ein glückliches Kind

Nimm es nicht so ernst und lache

Lass die 5 auch mal gerade sein und den Abwasch liegen. Unternimm stattdessen lustige, spannende und kreative Dinge mit deinen Kindern. Albere mit ihnen rum und lache. Denn Lachen macht glücklich – das ist sogar wissenschaftlich bestätigt.

Möchte dein Kind mit dir Verstecken spielen in der Küche, wenn du gerade dabei warst die Einkäufe auszuräumen. Dann gib dich dem Spiel für ein paar Minuten hin (sofern dir das Spass macht) und lache dazu herzlich. Dafür kannst du danach dein Kind bitten dir beim Ausräumen zu helfen.

Kinder lachen pro Tag etwa 400 Mal, Erwachsene nur 15 Mal. Mit einem Kind hast du die einmalige Chance, wieder viel öfter zu lachen.

Vielleicht gelingt es dir auch öfter mal über Missgeschicke zu lachen, statt dich zu ärgern.

Pflege einen guten Umgang mit deinen Gefühlen

Gibt es Gefühle, die du lieber nicht zulassen möchtest? Vielleicht zeigt dein Kind genau die Emotionen besonders ausgeprägt, welche du selbst lieber nicht fühlen möchtest.

Für Eltern ist Wut oft ein Thema. Wir möchten nicht wütend werden, versuchen die Wut zu unterdrücken und irgendwann explodieren wir. In diesen Momenten verhalten wir uns dann oft gar nicht so, wie wir uns das wünschen würden. 

Finde dich Möglichkeiten mit diesen starken Gefühlen umzugehen. Vielleicht helfen dir diese 3 Schritte, die Nerven nicht zu verlieren.

Es ist wichtig, dass alle Gefühle vorhanden sein dürfen. Alle Gefühle sind ok und müssen Raum haben, damit sie dann auch wieder weiterziehen können.

kind besser spüren

Das gilt nicht nur für die Wut, sondern auch für alle anderen Gefühle wie Trauer, Angst, Freude und Scham. All diese Gefühle möchten ausgedrückt werden. Emotionen passieren dir nicht einfach, sondern du kannst darauf Einfluss nehmen, wenn du möchtest. Dieses Bewusstsein macht dich stärker, autonomer und glücklicher.

Damit hilfst du deinem Kind auch einen Ausdruck für die eigenen Gefühle und einen Umgang damit zu finden.

Auch ist es wichtig, dass du dich selbst gut spüren kannst, denn nur dann wirst du auch dein Kind gut spüren können.

Möchtest du noch mehr für deine Emotionen, Glaubenssätze, Mutterbilder usw. tun? Dann komm in den Online Kurs “starke Nerven für Mama

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Nimm an, was du nicht ändern kannst

Wenn du dich über etwas ärgerst, dann lass es nicht einfach dabei, sondern verändere etwas. Hast du keinen Einfluss darauf und du kannst nichts verändern? Dann akzeptiere es und finde einen positiveren Umgang damit.

Dein Kind hat den Teller mit dem Essen, welches du mit viel Liebe zubereitet hast auf den Boden geworfen. Kannst du das ändern? Nein, der Teller liegt ja schon auf dem Boden. Darum bringt es jetzt auch gar nichts sich zu ärgern oder zu schimpfen. Finde stattdessen einen anderen Umgang damit. Vielleicht möchte das Kind vom Boden essen oder es hat keinen Hunger. 

Mama nicht die Nerven - zum im Text einfügen

Wenn es um das Verhalten deines Kindes geht und du dich darüber ärgerst, dann lautet ein oft hilfreicher Satz, um sich weniger zu ärgern: “Das Kind kann nicht anders. Es verhält sich einfach nur wie ein Kind.”

Das bedeutet nicht, dass du das Verhalten deines Kindes auch in Ordnung finden müsstest. Sage ihm, warum dich das stört und findet gemeinsam Möglichkeiten, wie die Situation in Zukunft vermieden werden kann. So hast du akzeptiert, was du nicht ändern konntest und hast Grundlagen geschaffen, damit es das nächste Mal anders ausgehen kann.

Dieser Prozess ist für euch beide viel angenehmer, als wenn du dich darüber ärgerst. Vielleicht hilft dir dazu auch der Gedanke, dass es immer ganz viele verschieden Möglichkeiten gibt ein und dieselbe Situation zu betrachten.

Schenke dir bedingungslose Liebe

Dann fällt es dir einfacher, dies auch bei deinem Kind zu tun. Ganz wichtig für die Entwicklung eines Kindes ist es, dass es sich bedingungslos geliebt fühlt und so angenommen wird, wie es ist. Leider haben viele von uns dies selbst nicht so erlebt und darum fällt es uns auch schwer uns selbst diese bedingungslose Liebe zu schenken.

bedingungslose liebe schenken

Schenkst du deinem Kind genau so viel Liebe, wenn es gerade seinen Baby-Bruder geschlagen hat, wie wenn es sein Zimmer aufräumt? – Das ist bedingungslose Liebe.

Und genau die sollst du auch dir selbst schenken. Denn auch du bist voll ok, genau so, wie du bist. Auch wenn du gerade dein Kind angeschrien hast. 

Denn du weisst, auf Fehlern lernt man. Fehler sind wichtig und nötig, um sich weiter zu entwickeln. Darum gib dir selbst eine Chance dich weiter zu entwickeln, wenn du geschrien hast und deinem Kind, wenn es seinen Bruder geschlagen hat.

Achte die kleinen Dinge

Dein Kind ist der beste Lehrer, um dich wieder mehr an Kleinigkeiten zu erfreuen. Bei einem Kind können Seifenblasen zu einer unglaublichen Aufregung führen, immer und immer wieder. Wie wäre es, wenn du dich auch wieder darauf achtest, wie sie sich im Luftzug bewegen. Warum fliegen sie nicht alle gleich? Warum siehst du darin einen Regenbogen?

Diese Achtsamkeit für die Kleinigkeiten stellt sich im Leben mit Kindern sehr einfach ein, wenn wir es nur zulassen.

Achte dich auch auf Kleinigkeiten bei dir selbst. Was macht es mit dir, wenn du mit deinem Kind lachst? Wo in deinem Körper spürst du das? Vielleicht kannst du genau dieses Gefühl zurückholen in einem stressigen Moment.

Und achte dich auf die Kleinigkeiten bei deinem Kind. Seine kleinen Gesten und wie es im Alltag mit dir kooperiert. Achte dich auf das Alltägliche, auf das Normale. Zieht dein Kind am Morgen seinen Pyjama selbst aus? Hat es sein Handy selbst weggelegt vor dem Abendbrot?

Achte dich darauf und lasse am Abend nochmals Revue passieren, was alles lustig, schön und erfreulich war. Gerne auch gemeinsam mit deinem Kind.

Bist du eine glückliche Mutter mit einem glücklichen Kind? Oder hält dich etwas davon ab? Teile deine Gedanken dazu mit uns in den Kommentaren.

Gelassen bleiben als Mama

Ja, ich möchte mit meinen Kindern auch in stressigen Situationen ruhiger bleiben.

Du bist dabei

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Ja, ich möchtemehr Energie für meinen Mama-Alltag!

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