Indianer weinen nicht.

Ist doch nicht so schlimm.

Hast du solche Aussagen auch schon gehört? Ich auf jeden Fall und so habe ich meine Emotionen in die “Guten” und die “Bösen” unterteilt. Die einen sind gern gesehene Gäste und fühlen sich toll an, davon wollen wir mehr. Mit den anderen könnten wir in unserem Umfeld vielleicht weniger gut ankommen und doof anfühlen tun sich die auch noch. Also verdrängen wir die lieber und zeigen sie nicht. 

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Was gegen aussen stark wirken mag, schwächt uns im Inneren. So können wir nicht mit Gefühlen umgehen lernen.

Darum befassen wir uns heute damit, wie wir die unangenehmen Gefühle einfacher wieder loswerden können.

Mit Gefühlen umgehen lernen

Unterteilst du deine Emotionen in gut und schlecht? Die meisten von uns haben eine solche Einteilung. Doch haben nicht alle Gefühle ihre Funktion? Kannst du dir das Leben vorstellen, wenn wir nur noch die “guten” Gefühle erleben würden? Ich stelle mir das unglaublich langweilig vor und auch gefährlich, wenn wir keine Angst oder Hemmungen mehr kennen würden.

Meist sind die vermeindlich schlechten Gefühle auch gar nicht so schlimm, wie wir glauben. Viel eher ist es die Angst vor diesen Emotionen, welche uns lähmt. Viel zu schlimm malen wir uns aus wie es sich anfühlen könnte, wenn wir uns fürchten, traurig oder wütend sind. Es entsteht eine Angst davor, dass wir von den Gefühlen übermannt werden könnten, wenn wir diese nur zulassen würden.

Erleben wir die Emotion und lassen sie zu, dann ist diese erträglich und meist viel schneller wieder weg als erwartet. Ein Gefühl bleibt nicht mehr als 3 Minuten, ausser du hältst es fest.

Was es schlimmer macht, ist der Versuch, die Emotion nicht zu spüren. So wendest du sehr viel Energie dafür auf, diese klein zu halten und gleichzeitig ängstigt dich die Angst vor dem Gefühl. Irgendwann bricht das Gefühl dann doch durch und dann könnte es dich überwältigen, weil du nicht gefasst darauf warst.

Meist ist die Angst vor der Emotion unangenehmer, als die Emotion selbst.

Nun zur Übung zum mit Gefühlen umgehen lernen

Welches Gefühl lässt du nicht zu?

Was befürchtest du, wenn du diese Emotion zulassen würdest? Was könnte geschehen?

Versuche dich nun in diese Emotion hineinzuentspannen. Ein umständliches Wort, aber für mich die beste Möglichkeit zu beschreiben, wie wir am produktivsten Gefühle erleben können, vor denen wir uns fürchten. Gib dich hinein, lasse die Emotion zu. Atme dazu ganz tief und langsam. Lass dir dabei Zeit, es gibt keine Vorgabe, wie lange es dauert, bis du etwas spürst und wie sich das anfühlen soll.

Was fühlst du? Wo im Körper kannst du es fühlen?

Und nun lasse die Emotion ziehen, wie ein Wölkchen am Himmel. Sage ihr, sie solle nun bitte weiterziehen. Sie könne auch jederzeit wieder zu dir zurückkommen, wenn es nötig sei.

Hat es geklappt und du konntest dich in die Emotion hineinentspannen? Wie war das verglichen mit deiner Befürchtung, was geschehen könnte?

Übung mit gefühlen umgehen lernen

Je öfter du diese Übung wiederholst, desto leichter wird es dir fallen. Damit ist es nicht etwa möglich unangenehme Gefühle ganz auszuschalten. Was du damit erreichst ist, dass keine Angst mehr vor deinen Gefühlen hast, du diese rascher wieder gehen lassen kannst und dich nicht lange mit ihnen aufhalten musst.

Es darf sich unangenehm anfühlen im ersten Moment. Aber du weisst, dass sich das Gefühl schon bald wieder verabschieden wird und du offen bist für etwas anderes. Vielleicht kommt es in regelmässigen Abständen zurück. Dann wiederhole diese Übung bis die Emotion fertig gefühlt ist.

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